
EXKLAVE, RHEINGEBIET, EGLISAU
Rüdlingen liegt in einer Exklave des Kantons Schaffhausen, umgeben vom Kanton Zürich und...
Wohneigentumsförderung – Die Schweizer Stimmberechtigten haben 2012 die Chance, das Bausparen einzuführen. Zum Bausparen sind gleich zwei Volksinitiativen zustande gekommen, was den weitverbreiteten Wunsch nach Wohneigentum eindrücklich unterstreicht.
Prominente Vertreter der beiden Bausparinitiativen haben an der Medienkonferenz in Bern vom 10. Januar 2012 das laufende Jahr zum Jahr des Bausparens erklärt. Alt-Nationalrat und Präsident des HEV Schweiz, Rudolf Steiner, betonte, dass die beiden sich ergänzenden Vorlagen eine grosse Chance seien, bei der Wohneigentumsförderung endlich einen Schritt weiterzukommen. «Wir gehen davon aus, dass in der Schweiz rund 1,2 Millionen Haushalte potenziell vom Bausparen profitieren könnten. Bausparen ist...
mehr
Steuern – In Zeiten steigender Energiepreise werden Investitionen in alternative Technologien für viele Hauseigentümer interessant, zumal solche Vorhaben in zahlreichen Kantonen mittels Subventionen unterstützt werden.
Die Schweizerische Steuerkonferenz hat eine Analyse zur Abzugsfähigkeit von Investitionen in umweltschonende Technologien sowie zur steuerlichen Behandlung von Erträgen und Aufwänden aus solchen Anlagen verfasst. Einzelne Kantone kennen unter Umständen eine abweichende Praxis. Eigentümern von Liegenschaften ist es empfohlen, sich vorgängig bei den kantonalen Steuerbehörden über deren Praxis zu erkundigen.
Eigenmietwert – Der Ständerat hat am 13. Dezember 2011 den Gegenvorschlag zur HEV-Initiative «Sicheres Wohnen im Alter» versenkt. Die HEV-Initiative wird daher ohne Gegenvorschlag zur Abstimmung gebracht.
Die am 23. Januar 2009 eingereichte HEV-Initiative will Wohneigentümern im Rentenalter die Wahl geben, ob der Eigenmietwert besteuert werden soll oder nicht. Wird der Eigenmietwert nicht versteuert, so entfällt auch der eigenheimbezogene Schuldzinsabzug und der Unterhaltsabzug wird beschränkt. Damit soll für alle Wohneigentümer ein Anreiz geschaffen werden, die gemeinhin hohe Verschuldung zu verringern, denn schuldenfreies Wohneigentum ist heute in der Schweiz sehr teuer. Viele Wohneigentümer im Pensionsalter können durch die... mehr
Solarenergie – Solaranlagen auf Wohnhäusern erleben einen Boom. Gestalterische Sorgfalt ist aber ebenso gefragt. Neue Bauvarianten zeigen, wie sich die Photovoltaikmodule sogar in geschützte Gebäude integrieren lassen.
Nimmt man die Solarpreisträger 2011 zum Gradmesser, so erkennt man, dass der Energieerzeugung vor Ort kaum Grenzen gesetzt sind. Denn die besten Kraftwerkshäuser haben einen Selbstversorgungsgrad von bis 448 Prozent. Durchschnittlich liegt der energetische Deckungsgrad aller ausgezeichneten Plusenergiebauten bei über 220 Prozent, obwohl das quantitative Kriterium nur eine untergeordnete Rolle spielt. Mindestens so gerne wie die technischen Spitzenleistungen hebt die Fachjury, darunter der renommierte englische Architekt Lord Norman Foster, jeweils die gestalterischen Qualitäten... mehr
HEV-Immobilienumfrage 2011 ⁄ 12 – Die Herbstumfrage des HEV Schweiz bei rund 150 Immobilienprofis zeigt interessante Ein- und Ausblicke.
Die nachfolgende Auswertung basiert auf der traditionellen Herbstumfrage des HEV Schweiz bei Immobilienprofis aus der ganzen Schweiz. 2011 haben insgesamt rund 150 Immobilientreuhänder, makler, -analysten und -verwalter teilgenommen. Die Resultate beziehen sich schwerpunktmässig auf die deutschsprachige Schweiz. ...
mehr
Der Wohnimmobilienmarkt war 2011 durch eine immer noch hohe Nachfrage und ein knappes Angebot geprägt. Für das Jahr 2012 rechnet die Mehrheit der befragten Immobilienexperten in den drei Segmenten «Einfamilienhäuser», «Eigentumswohnungen» und «Mehrfamilienhäuser» mit weiterhin steigenden Preisen. Die Nachfrage nach Büro
Pensionskasse – Der Vorbezug von Pensionskassengeldern wird gern für den Wohneigentumserwerb genutzt. Beim Bund und bei den Pensionskassen werden jedoch Möglichkeiten zur Einschränkung des Vorbezugs diskutiert.
Seit 1995 können Mittel aus der Pensionskasse (PK) für den Erwerb von selbstgenutztem Wohneigentum eingesetzt werden. Auch eine Renovation oder die Amortisation von Hypotheken kann mit einem Vorbezug finanziert werden. Im Parlament sind mehrere Vorstösse hängig, welche den Vorbezug von PK-Geldern einschränken wollen.
mehr
Die beste Planung nützt nichts, wenn man sich hinterher den Umbau nicht leisten kann: Im zweiten Teil der Beobachter-Serie erfahren Sie, wie Sie die Kosten im Griff haben und Ihr Projekt finanzieren können.
Wissen Sie, was eine neue Küche kostet? Bevor wir mit dem Umbau begonnen haben, dachten wir, 20’000 Franken müssten eigentlich reichen – bis unser Architekt in der ersten Kostenschätzung unter «Kücheneinrichtungen» fast das Doppelte einsetzte. Und das erst noch mit dem Vermerk, dass dieser Betrag nicht für eine Luxusküche ausreichen würde.
mehr
Sanierung der Bodenheizung – Wenn die Bodenheizung in die Jahre kommt, kann ein Ersatz sehr aufwendig werden. Es gibt eine Sanierungslösung, die für den Hausbesitzer mit erstaunlich wenig Umtrieben verbunden ist.
Ein Reihenhaus in Dübendorf, Baujahr 1982. Ein Haus, wie es viele in der Schweiz gibt. Beheizt wird es mit einer Bodenheizung. Vor zehn Jahren wurde der Heizkessel ersetzt, alles funktionierte wunschgemäss, bis die Hausbesitzerin, Rosmarie Bürge, vor rund zwei Jahren feststellte, dass es im Heizsystem immer wieder zu einem Druckabfall kam und die Heizung nicht mehr alle Räume erwärmte. «Weder der Heizungsinstallateur noch die Herstellerfirma kamen dem Problem auf... mehr
Wer sein Haus renovieren will, sollte sich für die Planung genügend Zeit nehmen. In einer Serie stellen wir den Umbau eines Einfamilienhauses ins Zentrum – anhand eines realen Beispiels. Diesmal: So gleisen Sie Ihr Projekt richtig auf.
Planen Sie, Ihre Wohnung oder Ihr Haus umzubauen? Dann sollten Sie sich bewusst sein, dass Ihnen mit einer Wahrscheinlichkeit von 1:8 graue Haare wachsen werden. Das ist kein launiger Scherz, sondern das Ergebnis einer neuen Studie des Hauseigentümerverbands Schweiz (HEV). 3300 HEV-Mitglieder nahmen an einer Online-Befragung teil und berichteten dabei insbesondere über ihre Erfahrungen als Bauherren. Ergebnis: Bei einem Drittel der... mehr
Erbrecht – Im Hinblick auf die mögliche Einführung einer nationalen Erbschaftssteuer könnte es sich lohnen, Liegenschaften noch vor Ende Jahr den Kindern zu überschreiben.
Ungewöhnlich viele Immobilienbesitzer spielen zurzeit mit dem Gedanken, ihre Liegenschaft noch dieses Jahr den Kindern zu überschreiben. Sie befürchten, dass die Mitte August lancierte Volksinitiative zur Einführung einer nationalen Erbschaftssteuer angenommen werden könnte. Die Initiative sieht vor, dass der Bund Nachlassvermögen von mehr als 2 Mio. Franken künftig mit 20 Prozent besteuert. Weiterhin steuerfrei blieben einzig alle Vermögensübergänge an Ehepartner oder eingetragene Partner. Steuerpflichtig wären somit neu auch Vermögensübertragungen an Kinder, wenn sie den Freibetrag von... mehr
Ich habe ein altes Haus gekauft, in dem wir seit drei Monaten wohnen. Nun will die regionale Netzbetreiberin die elektrischen Leitungen kontrollieren. Muss ich sie in mein Haus lassen?
Ja. Liegenschaftsbesitzer müssen elektrische Installationen, Geräte und Anlagen mindestens alle 20 Jahre prüfen lassen. Kürzere Fristen gelten etwa für Schulen, Spitäler oder Bauernbetriebe. Bei Handänderungen ist eine ausserordentliche Kontrolle vorgesehen: Hat es in den fünf Jahren, bevor Sie Eigentümer geworden sind, keine Nachprüfung gegeben, müssen Sie eine solche innert sechs Monaten durchführen lassen. Als verantwortliche Stelle beauftragt die Netzwerkbetreiberin eine Fachperson. Nach der Kontrolle erhält der Eigentümer der Liegenschaft mit dem... mehr
Die Einigungskonferenz hat gestern ihren Räten beantragt, die Bausparinitiative des HEV Schweiz „Eigene vier Wände dank Bausparen“ Volk und Ständen zur Annahme zu empfehlen. Der Nationalrat ist dieser Abstimmungsempfehlung nachgekommen. Der Ständerat hält hingegen an seiner ablehnenden Haltung fest. Es wird daher vom Parlament keine Abstimmungsempfehlung zum Bausparen geben. Der HEV Schweiz ist über diesen Beschluss enttäuscht.
Während der Nationalrat gestern dem Antrag der Einigungskonferenz auf eine Annahmeempfehlung gefolgt ist, will der Ständerat weiterhin nichts vom Bausparen wissen. Aufgrund dieser unterschiedlichen Auffassung wird es in der Abstimmung zum Bausparen keine Abstimmungsempfehlung seitens des Parlaments geben. Frau Bundesrätin Widmer-Schlumpf... mehr
Tiefe Zinsen und die Eigenmietbesteuerung verleiten viele Hauseigentümer dazu, hohe Schulden in Kauf zu nehmen. Doch ganz auf Amortisationen zu verzichten kann sich rächen.
Die Zinsen sind auf neuen Tiefstständen, nachdem die Nationalbank den Leitzins im August weiter gesenkt hat. Daher ist der Druck, Schulden zügig zu amortisieren, heute viel kleiner als früher: Schuldzinsen von ein bis zwei Prozent scheinen vielen Haus- und Wohnungsbesitzern spielend verkraftbar.
mehr
Die neue LED-Technologie ist sparsam und öffnet den Weg zum variablen Lichtdesign. Was ist heute schon möglich – und was sinnvoll?
«Die Beleuchtung in unseren Wohnungen wird in 20 Jahren ganz anders aussehen als heute», sagt Hans-Rudolf Bosshard, Marketingleiter von Osram Schweiz. Der Grund ist die Leuchtdiode (LED). Was vor einigen Jahren mit Kontrolllämpchen in Elektrogeräten begann, wird heute als Zukunft der Beleuchtung gesehen. Die LED ist ein Halbleiter, auf den eine Substanz aufgetragen wird. Fliesst Strom hindurch, leuchtet die Substanz. «Die Möglichkeiten mit LED sind fast unbegrenzt», schwärmt Bosshard.
mehr
Tiefe Zinsen und die Eigenmietbesteuerung verleiten viele Hauseigentümer dazu, hohe Schulden in Kauf zu nehmen. Doch ganz auf Amortisationen zu verzichten kann sich rächen.
Die Zinsen sind auf neuen Tiefstständen, nachdem die Nationalbank den Leitzins im August weiter gesenkt hat. Daher ist der Druck, Schulden zügig zu amortisieren, heute viel kleiner als früher: Schuldzinsen von ein bis zwei Prozent scheinen vielen Haus- und Wohnungsbesitzern spielend verkraftbar.
mehr
Haustechnik – Das Konzept «Intelligentes Wohnen» wird immer umfassender: In die vernetzte Haussteuerung werden zunehmend auch Audio- und Videoanlagen eingebunden, und Glasfaser- und Multimediaverkabelung garantieren schnelle Datenübertragung. Zudem hat die Gebäude Netzwerk Initiative GNI ein neues Minergie-Modul «Raumkomfort» erarbeitet.
An der diesjährigen Messe «Bauen & Modernisieren» stellt die GNI ein neues Minergie-Modul vor. Sie ist Lizenznehmerin des Vereins Minergie und Trägerin des Moduls Raumkomfort, mit welchem die Raumregulierung minergietauglich werden soll. Zertifiziert werden können Systeme zur energieeffizienten Regelung des Raumklimas. Die zertifizierten Systeme eignen sich für den Einsatz in üblichen Ein- und Mehrfamilienhäusern sowie in vergleichbaren Umgebungen wie... mehr
Wohnumgebung – Ein genussvoller Garten für jede Altersphase entsteht am besten mit Konzept. Dieses fasst die Leitideen für den phasengerechten Genussgarten auf einem Plan zusammen. So können Massnahmen, Etappen und Ressourcen zielgerichtet um- und eingesetzt werden.
Gärten sollten – wie Gebäude – nach Plan gebaut werden. Denn genussvolle Freiräume sind anspruchsvoll, so dass zielgerichtet vorgegangen werden muss. In der Erstellungsphase müssen Zugang, Aufenthaltsbereich, grobe Terrainmodellierung, Grundbegrünung und Gartenbegrenzung erstellt werden. Vorzusehen sind Strom- und Wasseranschlüsse nicht nur am Haus, sondern als Leerrohre auch im Garten. Ärgerlich sind Schächte, Lichtschächte und Kellerabgänge an den schönsten Stellen. Mit einer gleichzeitigen Planung von... mehr
Der HEV Schweiz hat eine Mitgliederumfrage zum Thema Baurisiken durchgeführt. Die Resonanz war beträchtlich. Über 3‘300 Mitglieder haben an der Online-Befragung teilgenommen. Die Studie erlaubt es, quantitative Aussagen über Probleme beim Bauen und Sanieren zu machen. Ein wichtiges Anliegen der befragten Bauherren ist die unabhängige Bauberatung.
Im Zentrum der Studie standen die folgenden Fragen:
1. Wie häufig kommt es zu Problemen beim Bauen und Sanieren?
2. Welches sind für private Bauherren die grössten Fallstricke?
3. Mit welchen Vertragspartnern gibt es am häufigsten Probleme?
Die Befragung ermittelte die Zufriedenheit der privaten Bauherren mit deren wichtigstem Bauprojekt... mehr
Wenn es draussen blüht und spriesst, sind Hobbygärtner nicht mehr zu halten. Doch dem blinden Eifer im grünen Paradies kommen oft Recht und Ordnung in die Quere: Szenen eines Gärtnerlebens.
Die Freude war gross, als Daniel Bohnenblust und Familie in ein altes Haus mit Bauerngarten, Magerwiese und Pergola einziehen durften. Bohnenblust – den Kopf voller Ideen – freute sich auf handfeste Arbeiten im Aussenbereich. Er wollte sogleich Hand anlegen und Neuanpflanzungen, Um- und Neubauten in Angriff nehmen. Sogar Nutztiere wollte er anschaffen. Aber halt: Die Freiheiten im eigenen Garten sind nicht grenzenlos – im Gegenteil. Höchste Zeit also, den Mann... mehr
Auch ein einfaches Gartenhaus kann zu einem sommerlichen Rückzugsort werden: Eine Londoner Familie hat ihres so umbauen lassen, dass es gleichzeitig als Spielplatz für die Kinder und als Malatelier genutzt werden kann. Daneben ist es auch ein Schuppen geblieben. Herausgekommen ist ein zauberhafter Bungalow, der dank der Holzkonstruktion leicht und unkompliziert wirkt und durch seine Spiegelfassade etwas Märchenhaftes und Verwunschenes bekommen hat.
Das Gartenhaus ist ein einfacher, schlichter und praktischer kleiner Holzbau. Er steht inmitten eines grossen, viktorianischen Gartens. Dieser spiegelt sich in den Fassaden.
Durch die Spiegelfronten scheint das Gartenhaus mit dem Garten zu verschmelzen. Es wird so zum... mehr
Wenn Hähne krähen oder Hunde jaulen, gibts schnell Streit unter Nachbarn. Wie viel Tierlärm muss man denn ertragen?
Das Konzert beginnt in aller Herrgottsfrühe. Den Auftakt macht der Hahn, der jeden Morgen die Anwohner aus den Federn reisst. Bald hat der verhätschelte Hund einer anderen Nachbarin seinen Einsatz. Er heult los wie ein Wolf, wenn Frauchen die Wohnung verlässt – und Frauchen ist meist den ganzen Morgen ausser Haus. Um die Mittagszeit stimmt der Papagei einer dritten Nachbarin ein: Er imitiert dauernd verblüffend echt eine Polizeisirene, weiss der Geier warum. Und abends, wenn endlich Ruhe im Quartier einkehren könnte, quakt... mehr
Bauen – Die finanzielle Sicherheit steht bei der Bauherrschaft vermehrt im Vordergrund. Das Bauen mit einem General- oder Totalunternehmer hat den Vorteil von der weitgehenden Übernahme der finanziellen und terminlichen Risiken. Die folgende Übersicht zeigt, was der Bauherr beim Vertrag beachten muss
Für die Realisierung eines Bauvorhabens stehen dem Bauherrn verschiedene Realisierungsformen zur Verfügung. Bei der konventionellen Abwicklung wird für die Planung ein Architekt beauftragt und für die Ausführung mit verschiedenen Unternehmern werden einzelne Werkverträge abgeschlossen. Der Bauherr kann aber auch einen General- oder Totalunternehmervertrag abschliessen, bei dem mehrere Bau- und Planungsleistungen zusammengefasst sind. Mit diesem Vertragsmodell werden Risiken und... mehr
Unter Handwerkern tobt ein ruinöser Preiskampf. Die Kunden heizen ihn mit ihrer «Geiz ist geil»-Mentalität weiter an. Darunter leidet die Qualität – und die Pfuschereien der Billighandwerker kommen die Kunden teuer zu stehen.
Zwei Personen werden verletzt, als in diesem Frühling Teile der Decke des neuen Erlebnisbads Bernaqua im Berner Einkaufszentrum Westside einstürzen. Noch läuft eine Untersuchung zur Ursache. Doch schon vor dem Zwischenfall war das in Rekordzeit aufgestellte Shoppingcenter wegen einer Serie von Baumängeln und Lohndumping auf der Baustelle in die Schlagzeilen geraten. Die Medien spekulierten, ob der Zeit- und Kostendruck zu all den Fehlern geführt habe.
mehr
Wärmepumpen als alternative Heizsysteme sind hoch im Kurs. Doch wie funktionieren sie eigentlich? Und was braucht es, um sie optimal einsetzen zu können?
Ein unsteter Ölpreis, Risiken der Energieversorgung und die globale Kli ma er wärmung geben zu denken: Wer heute ein Haus baut oder um baut, sucht immer öfter nach Alternati ven. Hoch im Kurs stehen Wärmepumpen, deren Marktanteil in den letzten Jahren sukzessive gestiegen ist: Um die 20’000 Stück sind es inzwischen, die jährlich verkauft werden.
mehr
Mehrgeschossiger Holzbau – Der Holzbau legt im städtischen Umfeld sichtlich zu, seit die Schweizer Brandschutzvorschriften mehrgeschossiges Bauen in Holz zulassen. Annähernd 1’500 mehrgeschossige Gebäude in Holzbauweise sind seit 2005 entstanden. Holz erreicht bei den Tragwerken neuerstellter Mehrfamilienhäuser bereits knapp 5% Anteil.
Die Behörden konnten in der Schweiz Holzbauten aufgrund der früher geltenden Brandschutzvorschriften nur bewilligen, wenn sie nicht mehr als zwei Geschosse aufwiesen. Das beschränkte die Holzanwendung lange Zeit weitgehend auf den Massstab des Einfamilienhauses.
Jetzt findet Holz jedoch mit grossen Volumen langsam zurück ins urbane Umfeld. Denn 2005 ist dem nachwachsenden Baustoff ein Durchbruch gelungen: Seither gelten schweizweit...
mehr
Immo-Bewertung – Bei sich ständig verändernden Faktoren ist eine regelmässige Schätzung des Eigenheims sinnvoll.
Hedonische (ökonometrische) Immobilienbewertungen werden insbesondere von Banken im Rahmen der Kreditvergabe für Eigenheime angewandt, da sie erheblich weniger Aufwand bei etwa gleicher Schätzungstoleranz bedeuten. Da diese Wertbeurteilungen oft ohne eingehende Besichtigung vorgenommen werden, ist auch der Übername Pult- oder Computerschätzung zu hören.
mehr
Auch wenn die Hypothekarzinsen steigen und die Immobilienpreise an die Decke stossen, lohnt sich der Kauf von Wohneigentum noch immer. BILANZ zeigt Ihnen, wo mit wie viel Geld ein Kauf möglich ist.
Die Zeit für einen Eigenheimkauf ist noch immer günstig. Ein anhaltend tiefes Zinsniveau, die relativ hohen Einkommen und die komfortable Vermögenslage der Schweizer Haushalte befeuern den Trend zum Wohneigentum. Doch wo soll das eigene Haus oder die eigene Wohnung dereinst liegen? Nicht jeder Schweizer hat die Qual der Wahl, wie die Immobilienberatung Wüest & Partner (W&P) exklusiv für BILANZ analysiert hat. Generell gilt für den Erwerb... mehr
«Das Gebäudeprogramm» – Vor einem Jahr starteten Bund und Kantone das Förderprogramm für energieeffizientes Bauen. Die grosse Nachfrage macht nun bereits erste Anpassungen notwendig.
Das Gebäudeprogramm unterstützt die verbesserte Wärmedämmung von Einzelbauteilen in bestehenden, beheizten Gebäuden, die vor 2000 erbaut worden sind. Bei den Einzelbauteilen handelt es sich um Fenster, Wände, Böden und das Dach. Darüber hinaus leisten einzelne Kantone individuelle Zusatzförderungen, zum Beispiel für Gesamtsanierungen oder Minergie-Modernisierungen.
Das Gebäudeprogramm bezahlt für die Dämmung der Einzelbauteile oder den Ersatz der Fenster einen Förderbeitrag pro Quadratmeter Bauteilfläche aus. Um von Fördergeld zu profitieren, müssen gewisse Bedingungen eingehalten werden. Nur gut gedämmte... mehr
Heizöl – Der aktuelle Zeitpunkt zum Ergänzen der Heizölreserven erscheint gar nicht so schlecht, wenn sinnvollerweise die Versorgungssicherheit einkalkuliert wird.
Seit Ausbruch der Unruhen im Maghreb und dem Nahen Osten ist die Sorge um den freien Zugang zu den Ölquellen massiv gestiegen. Diese geopolitischen Risiken reflektieren sich zur Zeit in einem wilden Auf und Ab der Erdölnotierungen an den internationalen Terminmärkten. So ist zur Zeit beim Preis für Nordseeöl der Marke Brent zwischen 110 und 125 US-Dollar pro Barrel alles möglich. Zwar ist das schwarze Gold noch ein grosses Stück von seinem Allzeithoch im Juli 2008 entfernt, doch schliessen Experten... mehr
Seit ein neuer Stockwerkeigentümer die Gartenwohnung gekauft hat, haben wir nur noch Scherereien. Vor kurzem hat er über seinem Sitzplatz eine Pergola angebracht. Dafür müsste doch die Gemeinschaft der Eigentümer ihre Zustimmung geben, oder?
Viele Eigentümer einer Gartenwohnung sind überzeugt, dass der Gartenanteil ihnen ganzallein gehört und sie damit tun und lassen können, was sie wollen. Das trifft aber nicht zu. Denn der Garten ist Bestandteil des Grund und Bodens und gehört daher rechtlich zu den zwingend gemeinschaftlichen Teilen. Der betreffende Stockwerkeigentümer darf den Garten somit zwar ausschliesslich benützen, aber nicht beliebig gestalten.
mehr
Braucht es für den Geräteschopf eine Bewilligung? Der Spielraum ist je nach Kanton unterschiedlich gross. Grundsätzlich gilt: Bauten ab einer bestimmten Höhe müssen von der Gemeinde abgesegnet werden.
Das Gartenhäuschen aus dem Baumarkt kostete 400 Franken und war schnell aufgestellt. Karl Uhr, Besitzer einiger Mietwohnungen in Baar ZG, wollte den Mietern der Gartenwohnung einen Unterstand für Rasenmäher und andere Gartenutensilien zur Verfügung stellen. Dass er dafür eine Baubewilligung benötigt, war Uhr nicht klar. Ausserdem hatten die Nachbarn das zwei Meter hohe Häuschen – und dessen diskreten Standort an der Grundstücksgrenze – mündlich abgesegnet. Doch nach einem heftigen Gewitter zeigte sich,... mehr
Der Ständerat lehnte die HEV-Initiative „Sicheres Wohnen im Alter“ mit 28 zu 3 Stimmen ab. Er erkennt aber den Handlungsbedarf bei der Wohneigentumsbesteuerung und hat mit 22 zu 14 Stimmen einen angepassten Gegenvorschlag zur Volksinitiative des HEV Schweiz gutgeheissen. Der HEV Schweiz hält bis auf Weiteres an seiner Initiative fest.
Die Volksinitiative möchte die gröbsten Mängel im heutigen System beseitigen. Rentner, die ihre Schulden abbezahlt haben, sollen für eine Aufhebung der Eigenmietwertbesteuerung unter Verzicht der Schuldzinsabzüge optieren können. Der vom Ständerat angenommene Gegenvorschlag will jedoch einen generellen Systemwechsel bei der Wohneigentumsbesteuerung. Die Besteuerung des Eigenmietwerts soll zwingend... mehr
Garagentore statt Parks und unattraktive Rückseiten: Unter dem starken Nutzungsdruck verliert der Zürichberg seinen architektonischen Charakter.
Beliebtheit hat ihren Preis. Attraktive Orte ziehen Menschen an, wodurch unter Umständen gerade die Attraktivität verloren geht. Der Mechanismus ist aus den Tourismusgebieten bekannt – ob am Meer oder in den Bergen. Inzwischen erfasst er auch Zentren wie Zürich, das seit einigen Jahren konstant zu den beliebtesten Städten der Welt zählt. Der Zürichberg als exklusivstes Wohnquartier der attraktiven Stadt ist deshalb in den Fokus des globalen Immobilienmarktes geraten. Die Nachfrage nach Wohnraum am Zürichberg steigt und steigt, allein das Land vermehrt sich nicht. Auf... mehr
Der Bundesrat lehnt das Bausparen aus nicht nachvollziehbaren Gründen weiterhin ab. Mit dieser Haltung erschwert es der Bundesrat dem Schweizerischen Mittelstand, Wohneigentum zu erwerben.
Die Argumente des Bundesrates sind sehr pauschal und lassen eine vertiefte Auseinandersetzung mit dem Bausparen vermissen. Nach seiner Auffassung sei das Bausparen kein wirksames „sozialpolitisches“ Mittel und habe negative volkswirtschaftliche Auswirkungen. Der HEV Schweiz bedauert die Haltung des Bundesrates sehr und verweist auf den Verfassungsauftrag zur Wohneigentumsförderung an den sich auch der Bundesrat halten müsste.
mehr
Frage: Mein Mann und ich möchten Stockwerkeigentum kaufen. Wir haben eine 20-jährige Wohnung im Auge. Worauf lassen wir uns genau ein, wenn wir uns für eine solche Wohnung entscheiden, und worauf müssen wir dabei besonders achten?
Auch wenn man in diesem Fall vom Kauf einer Wohnung spricht: Sie erwerben beim Stockwerkeigentum genau genommen keine Wohnung, sondern einen Miteigentumsanteil am Grund und Boden sowie einen Anteil an der darauf erstellten Liegenschaft.
mehr
Frage: Ich will mein Haus verkaufen. Können Sie mir einen Überblick geben, welche Kosten, Steuern und Gebühren auf mich zukommen und wie sich diese berechnen?
Grundstückgewinnsteuer;
Handänderungs steuer (nicht in allen Kantonen);
Honorar des Notars;
Gebühren für den Eintrag ins Grundbuch;
Inserate- und/oder Maklerkosten.
Die Grundstückgewinnsteuer wie auch die Kosten für Inserate oder den Makler tragen Sie als Verkäuferin allein. Die Steuer berechnet sich aufgrund der Differenz zwischen dem Verkaufspreis und jenem Preis, den Sie beim Erwerb gezahlt haben sowie den wertvermehren den Investitionen. Von der Differenz können Sie alle Kosten im Zusammenhang mit dem Verkauf... mehr
Steuern – Liegenschaftsunterhaltskosten privater Liegenschaften können beim steuerbaren Einkommen abgezogen werden. Dadurch reduziert sich die aktuelle Einkommenssteuerbelastung markant. Das Beispiel zeigt, wie attraktiv es ist, Liegenschaftsunterhaltskosten bei der Steuererklärung geltend zu machen. Aber Achtung: Liegenschaftsunterhalt ist nicht gleich Liegenschaftsunterhalt! Die Kosten sind vom Steuerpflichtigen zu analysieren, bevor sie in Abzug gebracht werden.
Grundsätzlich hat der Steuerpflichtige vorerst zu definieren, ob er die effektiven Liegenschaftsunterhaltskosten oder den Pauschalabzug geltend machen will. Sowohl beim Bund, wie auch bei den meisten Kantonen (einzige Ausnahme bildet der Kanton Luzern) kann in jeder Steuerperiode gewählt werden, ob die effektiven Kosten oder der Pauschalabzug geltend gemacht... mehr
Innenbegrünung – Zimmerpflanzen können weit mehr als nur dekorative und gestalterische Zwecke erfüllen. Richtig eingesetzt, ermöglichen sie ein besseres Raumklima.
Dass Pflanzen im Innenbereich mehr sein können als reine Dekoration, ist eigentlich schon länger bekannt. Neue Studien zeigen, dass gewisse Pflanzenarten eine luftreinigende Wirkung haben und sich sehr positiv auf das Arbeitsklima auswirken können.
In den 70er- und 80er-Jahren war die Bürobegrünung bereits einmal ein grosses Thema. Aufgrund schlechter Standortbedingungen und falscher Pflege wurden die meisten Pflanzen wieder aus den Büros verbannt. Technisierte Lösungen sollten fortan für besseres Raumklima sorgen. Dass diese nicht nur Vorteile mit sich bringen, ist bekannt.... mehr
Frage: Unser Haus ist alt. Wir planen eine grosse Renovation. Zugleich bauen wir den Dachstock aus und erstellen eine neue Garage. Können wir dafür Kapital aus der Pensionskasse verwenden?
Ja, aber nur für einen Teil dieser Kosten. Sie können Vorsorgegelder grundsätzlich nicht nur für Kauf oder Erstellung von Wohneigentum beziehen, sondern auch für Umbau und Renovation. Der Vorbezug ist möglich für werterhaltende Renovationen wie Fassaden-, Dach- oder Küchensanierung. Sie können auch neue Fenster oder den Ersatz der Heizanlage damit finanzieren. Auch sind wertvermehrende Investitionen, die neuen Wohnraum schaffen, zulasten der Pensionskasse möglich. Dazu gehören etwa der Ausbau Ihres Dachstocks oder... mehr
Raumplaner reden von Zersiedelung der Landschaft, Ökonomen von Bodenverschleiss. Warum nur wollen in diesem Land alle in die Breite bauen – und niemand in die Höhe?
Berühmte Architekten hat das Land. Vier von ihnen – Roger Diener, Jacques Herzog, Marcel Meili und Pierre de Meuron – haben jüngst das dreibändige, tausend Seiten starke Werk «Die Schweiz – ein städtebauliches Porträt» veröffentlicht. Der Titel weist auf einen Widerspruch in sich hin: Eine richtige Stadt, in der Menschen auf engem Raum zusammenwohnen, gibt es bei uns eigentlich nicht. «Die spezifisch schweizerische Urbanität erweist sich als eine Kultur des Verweigerns und Verhinderns von... mehr
Der Referenzzinssatz wurde von 3 auf 2,75 Prozent reduziert. Mieter sollten sich nun um die Senkung ihres Mietzinses kümmern.
Das Bundesamt für Wohnungswesen hat am 1. Dezember bekanntgegeben, dass der hypothekarische Referenzzinssatz weiter sinkt: von 3 auf 2,75 Prozent. Mietzinsen, die auf den bisher massgeblichen 3 Prozent basieren, reduzieren sich dadurch um 2,91 Prozent. Dagegen verrechnen kann der Vermieter allerdings die seit der letzten Mietzinsanpassung aufgelaufene Teuerung und allgemeine Kostensteigerung.
Achtung: Die meisten Vermieter reduzieren die Mietzinsen nicht automatisch, sondern erst, wenn sie von ihren Mietern dazu aufgefordert werden. Dabei gilt aber zu beachten, dass diese Senkung erst auf den... mehr
Ein Wintereinbruch kann vieles auf Eis legen. Je schneller der Schnee weggekehrt ist, umso besser. Nur, wer ist zuständig? Das regeln Gesetz und Verträge.
Der Morgen nach einer verschneiten Nacht – wunderschön anzusehen, im Alltag aber auch eine Gefahr: Trottoirs und Strassen sind zwar meist geräumt, nicht jedoch der Weg vom Haus zur Strasse. Dann nerven sich die Mieter über den Hauswart oder den Vermieter, und der Stockwerkeigentümer hat das Gefühl, fürs Schaufeln und Salzen sei ja eigentlich der Nachbar zuständig. Nur ein Blick ins Gesetzbuch, ins Stockwerkeigentümerreglement, in den Mietvertrag oder in die Hausordnung kann Klarheit über die Gretchenfrage... mehr
Der Bauboom hält weiter an. Eine Überhitzung ist nicht auszumachen. Anleger dürfen deshalb im Bau- und Immobiliensektor weiterhin mit attraktiven Renditen rechnen.
Mit dem Kälteeinbruch neigt sich die diesjährige Bausaison ihrem Ende zu. In Zürich freilich scheint das nicht der Fall zu sein: Wer vom Hönggerberg hinunterblickt, sieht vor lauter Kränen die Stadt nicht mehr. Der Zürcher Bauboom ist kein lokal beschränktes Phänomen: Landesweit nehmen die Bau investitionen unaufhörlich zu. Das zeigt sich auch am Zementhunger: Der Betonverbrauch nimmt in diesem Jahr um 5,1 Prozent zu und übertrifft gar die Zunahme der Bauinvestitionen von 3,7 Prozent.
mehr
Immo-Bewertung – Bei der Verkehrswertschätzung von Einfamilienhäusern und Eigentumswohnungen kommt nebst traditionellen Bewertungsmethoden immer mehr die sogenannte hedonische Bewertung zum Zug.
Dass für ein Produkt unterschiedliche Preise bezahlt werden, erfahren wir im täglichen Leben laufend. Ist Ausverkaufsstimmung, so ist ein schönes Kleid, welches noch für 500 Franken gekauft wurde, plötzlich zum halben Preis zu haben. Die Frage nach dem effektiven Wert stellt sich der Konsument oder die Konsumentin im täglichen Leben eher selten. Nicht so im Immobilienmarkt. Hier herrscht in der Schweiz seit ein paar Jahren alles andere als Ausverkaufsstimmung; das Gegenteil ist der Fall.
mehr
Schweizer Immobilien-Kongress – Im Mittelpunkt des diesjährigen Immobilien-Kongresses der IAZI AG steht die Landschaftsinitiative der Stiftung Landschaftsschutz Schweiz. Teilnehmer erfahren zudem die neusten Fakten und Trends über den Schweizer Immobilienmarkt.
Dass die Ansichten über die Raumplanung auseinander klaffen, zeigt das Beispiel Obwalden überdeutlich. In der Absicht, potente Steuerzahler in den Kanton zu locken, plante die Regierung mit breiter politischer Unterstützung, «Zonen von hoher Wohnqualität von kantonalem Interesse» auszuscheiden. Das Stimmvolk schmetterte das Begehren im November letzten Jahres ab. Es verband mit der Errichtung von «Villenzonen» vorrangig die Vorstellung des Verlusts von Heimat.
Ähnliches befürchten auch die Initianten der im... mehr
Heizung – Kernstück des nachhaltigen Haustechnikkonzepts im neuen Einfamilienhaus von Karin und Daniel Hasler in Walzenhausen bildet eine Heizungslösung auf der Basis erneuerbarer Energien mitsamt einer leistungsfähigen Komfortlüftung.
Das zweigeschossige Einfamilienhaus mit siebeneinhalb Zimmern ist ein klassischer Holzelementbau mit betoniertem Keller. Auf die Holzwand von 12 cm ist eine Dämmung mit einer Stärke von 22 cm angebracht. Den Abschluss der Aussenhaut bildet eine hinterlüftete Fassadenkonstruktion, die aus grossflächigen, mit Aluminiumblech beschichteten Elementen besteht. Die Gebäudehülle ist sehr kompakt und entspricht dem Standard eines Passivhauses. Im Blow-Door-Test zur Messung der Luftdichtigkeit von Gebäuden erreichte das Haus einen Wert von 0,47 h-1,... mehr
Hypotheken gibt es derzeit zu Schleuderpreisen. Das macht viele leichtsinnig – auch die Banken. Der beste Boden für die nächste Immobilienkrise, sagen Experten.
Was bei der Subprime-Krise in den USA geschah, könnte sich hierzulande auch abspielen: Wenn viele Hausbesitzer die Zinsen nicht mehr bezahlen können und die Häuser verkaufen müssen, wird es schwierig, Käufer zu finden.
Das grosse Rennen findet diesmal hinter verschlossenen Türen statt. Dort, in den Beratungszimmern der Banken, sichern sich Hunderte von Häuschenkäufern günstigste Hypotheken. Am Tisch sass im September auch Sandra K. Die Baslerin wollte für ihr Ferienhaus in Wildhaus SG eine Hypothek über eine... mehr
Nicht immer herrscht in der Wohnung die Temperatur, die sich der Mieter wünscht. Welche Pflichten der Vermieter hat und wie man sein Recht notfalls einfordert.
Der Föhn ist ihre letzte Hoffnung: Linda M. sitzt auf ihrem Sofa und bläst sich warme Luft zu. Sie friert. Es ist Samstagabend, und schon wieder funktioniert ihre Heizung nicht – wie so oft im Frühherbst. Sie wählt die Nummer ihrer Verwaltung, doch natürlich ist diese am Wochenende nicht erreichbar, und auch der Hauswart nimmt das Telefon nicht ab. Ihr bleibt nichts anderes übrig, als sich in Decken zu kuscheln, den Föhn zu halten und... mehr
Erneuerbare Energien – Eigenheimbesitzer, Solaranlagenplaner und Solarinteressierte können mit einem einfach zu bedienenden Gratis-Service den Ertrag ihrer Solaranlage berechnen.
Zur 3D-Visualisierung und Berechnung von thermischen Solaranlagen mit und ohne Heizungsunterstützung wurde vor kurzem der Gratisdienst «Solar-Toolbox» aufgeschaltet. Mit Hilfe dieser einfach zu bedienenden Webanwendung können Endanwender auf der Basis der örtlichen Wetterdaten nach Eingabe weniger Parameter den präzisen Solarertrag berechnen. Die wichtigsten Kenndaten der Solaranlage können anschliessend als PDF-Report ausgegeben werden, die Eingabeparameter wie Neigungswinkel oder Orientierung werden an einem 3D-Haus visualisiert.
Ziel dieser Toolbox ist es, einer breiten Öffentlichkeit die Vorzüge der erneuerbaren Energien,...
mehr
Raumplanung – Der Ständerat wird Ende September über Siedlungsentwicklung und Raumplanung debattieren. Das Thema tangiert die Mitglieder des HEV direkt.
Die anstehenden Entscheide in der Raumplanung sind für heutige und zukünftige Wohneigentümer von grosser Relevanz, da sie direkten Einfluss auf die Bodenpreise und das Wohnumfeld haben. Auch für Investoren, Unternehmer sowie für Mieter und Vermieter ist die Raumplanung wichtig.
Auf der Traktandenliste steht die von Naturschutzverbänden lancierte Volksinitiative «Raum für Mensch und Umwelt (Landschaftsinitiative)». Die Initianten möchten den Landschaftsschutz in der Verfassung besser verankern und Neueinzonungen für 20 Jahre verbieten. Der Bundesrat hat die...
mehr
Der 1946 geborene P. M. (häufigste Initialen im Telefonbuch) arbeitet am Neustart für die Schweiz. Der Philologe hat mit utopischen Romanen und Sachbüchern, darunter die ökosoziale Utopie «bolo’bolo», in den Achtzigern erst Hausbesetzer, dann genossenschaftliche Hausbesitzer inspiriert. Das bolo ist die Grundeinheit, in der 500 bis 700 Leute in überschaubaren Gemein schaften leben, vernetzt mit anderen bolos. 1995 war P. M. Mitgründer der Zürcher Genossenschaft Kraftwerk1. Weitere Kraftwerke mit mehreren hundert Bewohnern sind in Planung.
mehr
In der Diskussion um die Hypothekarzinsen wird zu stark aus der Bankenperspektive argumentiert, meint Ansgar Gmür, Direktor des Hauseigentümerverbands Schweiz. Anders als die Banken prognostizieren, ist nicht mit einem rasanten Zinsanstieg zu rechnen.
Seit vor zwei Jahren die Tiefzinsphase begann, wird vor steigenden Hypothekarzinsen sowie einer drohenden Immobilienblase gewarnt. Die Banken bereiteten kürzlich mit ihren Prognosen von einem Zinsanstieg um 1% bis 1.5% im nächsten Jahr nicht ganz uneigennützig das Feld für Zinserhöhungen vor.
mehr
Nachdem Lärm und Staub endlich verzogen sind und die Wohnung in neuem Glanz erstrahlt, kommt die Überraschung: Mietzinserhöhung. Nicht jede Renovation berechtigt allerdings zum Aufschlag.
Ob eine Mietzinserhöhung zulässig ist und wenn ja, in welcher Höhe, bestimmt sich nach Art der vorgenommenen Arbeiten. Es muss berücksichtigt werden, ob der Vermieter die Mietwohnung umfassend saniert, die Küche modernisiert oder nur einzelne Bestandteile erneuert hat.
mehr
Hot Spots tauchen immer wieder im Schweizer Immobilienmarkt auf: Cash TV berichtete kürzlich über Küssnacht am Rigi, wo sich die Immobilienpreise in zehn Jahren um bis zu 70 Prozent erhöht haben. Ein entscheidende Grund: Die Verkehrsanbindung an die A4, womit sich die Fahrtzeit nach Zürich auf 35 Minuten reduzierte.
Ähnlich ist die Entwicklung im Knonauer Amt, wo 2008 der S-Bahnanschluss und 2009 der A4-Anschluss kam. «Der Ausbau von Verkehrsinfrastrukturen hat einen positiven Einfluss auf die Immobilienpreise in den betreffenden Regionen», bestätigt Reto Müller vom Informations- und Ausbildungszentrum für Immobilien (IAZI). Das Problem für Käufer ist, das frühzeitig zu erkennen.
mehr
Frage: Ich stehe mitten in den Kaufverhandlungen über ein Haus. Im Vertragsentwurf der Verkäufer steht, dass ich als Käufer sämtliche Verschreibungskosten bezahlen soll. Ist das üblich?
In einigen Kantonen ist es tatsächlich üblich, dass die Käuferschaft die Gebühren für die Beurkundung des Vertrags und die Eintragung der Eigentumsübertragung im Grundbuch trägt. In anderen Kantonen teilen sich die Parteien diese Kosten normalerweise. Entscheidend ist, dass diese Regelungen nicht zwingend sind. Obwohl jeder Kaufvertrag über eine Immobilie öffentlich beurkundet werden muss, steht es den Parteien frei, den Vertragsinhalt selber zu formulieren. Sie können also frei entscheiden, wer die Verschreibungskosten bezahlt. Hauptsache ist,... mehr
Die Hypothekarforderungen steigen steil, Häuser im Kanton Zürich sind so teuer wie nie, und die Banken nehmen es mit der Tragbarkeit der Darlehen nicht mehr so genau.
Die Schweiz könnte auf dem besten Weg in eine Immobilienblase sein. Das zumindest will Patrik Schellenbauer, Projektleiter der Denkfabrik Avenir Suisse, nicht ausschliessen. Damit lehnt sich Schellenbauer weiter zum Fenster hinaus als viele seiner Kollegen. Die Symptome eines aufkeimenden Problems beschäftigen allerdings auch die Nationalbank (SNB). Sie hat den Hypothekenmarkt unter erhöhte Beobachtung gestellt.
mehr
Eine heruntergekommene Tankstelle in Berlin-Schöneberg hat eine wunderbare Wandlung vollzogen. Eingerahmt von einem Garten und einem Ergänzungsbau, beherbergt das Bauwerk nun einen Kunstraum und ein aussergewöhnliches Zuhause.
Jürg Judin radelte während Jahren an der verwaisten Tankstelle vorbei – in einem schäbigen Teil Berlin-Schönebergs. Die verblichene Schönheit des Gebäudes mit seinem filigranen Vordach und den für die fünfziger Jahre typischen sanft gerundeten Formen hatte es ihm angetan. «Zu verkaufen», proklamierte ein Schild hinter den Scheiben des alten Kassenhäuschens.
mehr
Fassen die Kinder Wohneigentum ins Auge, greifen Eltern oft gern in die Tasche. Auch wenn man sich vertraut: Es gibt dabei einiges zu beachten.
Kann man sich ein Eigenheim ohne viel Erspartes leisten? Gerade jungen Familien fehlt es meist an Kapital. In der Regel muss man mindestens 20 Prozent des Kaufpreises selbst aufbringen. Bei einer Wohnung für 650’000 Franken sind das 130’000 Franken. Viel Geld. Deshalb sollte man seine finanzielle Situation genau prüfen – viele vergessen, dass nicht nur Bankkonten, Wertschriften oder die zweite und dritte Säule zum Eigenkapital zählen, sondern auch Darlehen oder Schenkungen von Dritten.
mehr
Frage: Leider kann ich an unserer nächsten Stockwerkeigentümerversammlung nicht persönlich teilnehmen. Kann ich jemanden als Vertretung schicken, damit meine Stimme nicht verfällt?
Ja, Sie können grundsätzlich eine beliebige Person mit Ihrer Vertretung beauftragen, also auch jemanden ausserhalb der Eigentümergemeinschaft. Das Stockwerkeigentümerreglement kann aber Einschränkungen vorsehen: etwa dass Sie sich nur durch andere Eigentümer, Ihren Partner oder einen Hausgenossen vertreten lassen dürfen. Ein gänzliches Verbot der Stellvertretung wäre nicht gültig, da es das Stimmrecht in unzulässiger Weise aushöhlen würde. Das wäre auch so, wenn nur die Verwaltung als zulässige Vertretung gelten sollte.
mehr
Nächtlicher Lärm, störende Gerüche, falsch parkierte Velos: Bei einem Konflikt mit dem Nachbarn ist die Hoffnung auf rechtliche Klärung häufig vergebens. Hilfreicher als das Gesetz ist in solchen Fällen gesunder Menschenverstand.
Eigentümer zu sein heisst unter anderem, sein Revier zu verteidigen. Im Tierreich ist das Revier das Gebiet, das ein Tier oder eine Gruppe von Tieren gegen Artgenossen durch Revierverhalten verteidigt, damit diese daran gehindert werden, in dieses Gebiet einzudringen oder es gar in Beschlag zu nehmen. Bei Knatsch unter Nachbarn verhält es sich häufig ähnlich: Meist entfacht sich der Konflikt am Revierverhalten. So geht es etwa darum, das eigene... mehr
Mieter müssen ausziehen, wenn die Besitzer eines Wohnobjekts selber einziehen wollen. Was beide Parteien über die Kündigung wegen Eigenbedarfs wissen müssen.
Aus zwei mach eins», sagte sich Max M. und holte Offerten für den Umbau der beiden Dachwohnungen in seinem Mehrfamilienhaus ein. Er will die Wohnungen zusammenlegen und selber einziehen. Einziger Haken: Die Dachwohnungen sind vermietet, er muss seinen bisherigen Mietern wegen Eigenbedarfs kündigen. Als Eigentümer der Liegenschaft hat er natürlich das Recht dazu – gestützt auf den Grundsatz der Kündigungsfreiheit.
mehr
Eleganz, Schlichtheit und Qualität der helvetischen Architektur geniessen Weltruhm. Auch in Sachen Nachhaltigkeit und Umweltschutz steht die Schweiz vorbildlich da. Die jüngsten einheimischen Architekturperlen beweisen, dass sich Schönheit und Umweltfreundlichkeit keinesfalls ausschliessen.
Nachhaltigkeit und Ökologie sind en vogue, grün zu leben, ist chic. Der Begriff Nachhaltigkeit stammt aus der Forstwirtschaft. Nachhaltig bewirtschaftete Wälder – also Wälder, deren biologisches Gleichgewicht beibehalten und deren Produktivität für kommende Generationen erhalten wird – kannte man schon im späten Mittelalter. Nachhaltig zu leben, heisst somit nichts anderes, als den Status quo unserer Umwelt für unsere Kinder zu erhalten. Noch vor kurzem waren es fast nur... mehr
Wenn der Feuerteufel im Dachstock wütet oder eine lecke Wasserleitung die Böden durchfeuchtet, kann das teuer werden. Mit den richtigen Versicherungen hält sich der finanzielle Schaden in Grenzen.
Gräuliche Flecken breiteten sich auf der Schlafzimmerwand aus. Als Nicolas Burger* sie entdeckte, zögerte er keine Minute: Der Eigenheimbesitzer aus dem Kanton Schaffhausen griff zum Telefon, wählte die Nummer seiner Versicherung und meldete den vermuteten Wasserschaden. Tags darauf empfing Burger einen Schadeninspektor seiner Versicherung, der eine undichte Kaltwasserleitung als Grund des Übels ausfindig machte und umgehend das Zepter in die Hand nahm. Er organisierte die Reparatur der undichten Leitung und sorgte dafür,... mehr
Die energetische Sanierung eines Altbaus kostet meist einen erklecklichen Betrag. So treibt man das nötige Geld zu günstigen Konditionen auf und kommt zudem in den Genuss von staatlichen Fördergeldern.
Erst einmal leer schlucken: Vor Beda und Corinna Villiger liegt der Kostenvoranschlag der Architektin für die geplante energetische Sanierung ihres 40 Jahre alten Einfamilienhauses im Zürcher Oberland. Die Isolation der Fassade wird voraussichtlich 30’000 Franken kosten, die Dämmung des Estrichbodens 10’000 Franken, und der Aufwand für die neuen Minergie-Fenster beträgt 12’000 Franken. Mit den Kosten für den Neuanstrich der Fassade und für das Gerüst sowie dem Honorar für die Architektin beläuft... mehr
Biodiversität ist keine Frage der Grösse, entscheidend sind die Rahmenbedingungen: Mit einfachsten Mitteln lässt sich der eigene Hausgarten in wertvollen Lebensraum für eine Vielzahl einheimischer Tier- und Pflanzenarten verwandeln.
Bienen summen, Schmetterlinge schaukeln über der Wiese, ein Zaunkönig schmettert sein Lied aus dem Gebüsch, auf dem Mäuerchen sonnen sich Eidechsen … Naturparadiese voller Leben und Artenvielfalt kann man mit relativ geringem Aufwand im eigenen Garten einrichten. Und das ist keine Frage der Grösse: Wertvoller Lebensraum für Pflanzen und Tiere lässt sich bereits auf wenigen Quadratmetern schaffen. Aufwand und bauliche Massnahmen halten sich dabei in Grenzen. «Es braucht nicht viel, um mehr... mehr
Eigenheimbesitzer im Kanton Zürich ärgern sich über die massiv erhöhten Vermögenssteuer- und Eigenmietwerte, die das Steueramt dieses Jahr berechnet.
Dicke Post vom Steueramt: Für seine Dreieinhalbzimmerwohnung im Säuliamt soll Roman Meister (Name geändert) neu einen Eigenmietwert von jährlich 20’300 Franken versteuern, 23 Prozent mehr als im Vorjahr. Dabei ist die Wohnung des Rentners noch keine zwei Jahre alt. «Ein solcher Miet aufschlag wäre in einem normalen Mietverhältnis undenkbar», enerviert sich Meister.
Wie er ärgern sich viele Eigenheimbesitzer im Kanton Zürich über die massiv erhöhten Vermögenssteuer- und Eigenmietwerte, die das Steueramt dieses Jahr berechnet. Laut Bundesgericht muss der Eigenmietwert mindestens 60... mehr
Frage: Ich habe endlich meine Traumwohnung gefunden und stehe jetzt vor dem Entscheid, sie zu kaufen. Und da kommen halt auch Zweifel auf. Was sind denn die Vor- und Nachteile einer Eigentumswohnung im Vergleich zu einer Mietwohnung?
Die Vor- und Nachteile hängen immer von den persönlichen Bedürfnissen und der konkreten Situation ab.
Folgende Vergleiche können Ihnen beim Entscheid weiterhelfen: Der Verwaltungs- und Administrativaufwand ist beim Stockwerkeigentum deutlich höher als bei der Miete. Sie müssten sämtliche Reparaturen oder Erneuerungen in Ihrer Wohnung selber vornehmen lassen. Das heisst: Kostenvoranschläge einholen, Handwerker beauftragen und die Abrechnung jeweils selber überprüfen.
mehr
Frage: Mein Partner und ich leben im Konkubinat. Jetzt wollen wir ein Haus kaufen. Er hat 100’000 Franken Eigenmittel, ich 50’000. Können wir trotzdem je zur Hälfte Eigentümer der Liegenschaft werden? Welche Eigentumsform empfehlen Sie uns?
Eine Liegenschaft kann im Alleineigentum, im Miteigentum oder im Gesamteigentum erworben werden. Grundsätzlich gilt, dass die Eigentumsform dem Geldmittelfluss folgen sollte. Will heissen: Finanziert ein Partner die Liegenschaft allein, sollte er im Grundbuch auch als Alleineigentümer eingetragen werden.
mehr
Für den Architekten Eduard Neuenschwander gehören Architektur und Landschaft zusammen. Ein neues Buch würdigt sein Schaffen.
Über ein halbes Jahrhundert beschritt der heute 85-jährige Zürcher Architekt Eduard Neuenschwander unbeirrt seinen eigenen Weg, der ihn stets über die Grenzen der Disziplinen führte. Seine integrale Auffassung von Gestaltung und sein Streben nach dem Ideal eines natürlichen Wohnumfelds machen Neuenschwander bis heute zur Ausnahmeerscheinung unter den Architekten.
Geprägt durch Naturbegeisterung
Eine umfassende Buchpublikation würdigt nun das in der Vergangenheit von der Fachwelt zum Teil hart kritisierte Werk des bescheidenen Baumeisters. Das Buch ist das Ergebnis einer dreijährigen Forschungsarbeit der Landschaftsarchitektin Claudia Moll und... mehr
Frage: Neben dem Zugangsweg zu meinem Haus steht ein grosser alter Baum. Wenn einmal – zum Beispiel unter der Schneelast – ein Ast abbrechen und zufälligerweise jemanden verletzen sollte: Bin ich dann haftbar?
Wie so oft kommt es drauf an. Und zwar darauf, ob man Ihnen mangelnden Unterhalt Ihres Baums vorwerfen kann. Die sogenannte Werkeigentümerhaftung im Obligationenrecht (OR) sagt nämlich, dass der Eigentümer den Schaden zu ersetzen hat, den sein Werk infolge fehler hafter Anlage oder Herstellung oder mangelhafter Unterhaltung verursacht.
«Was hat denn mein Baum mit einem Werk zu tun?», fragen Sie sich. Im juris tischen Sinn gilt als... mehr
Die Wirtschaftsauskunftei Dun & Bradstreet spricht zwar von einem Rekord-Pleitenjahr. Doch wurden auch Tausende von Unternehmen gegründet, in ganz speziellen Branchen.
Zwischen Januar und November sind in der Schweiz 4583 Firmen Konkurs gegangen – ein Viertel mehr als im Vorjahr. Allerdings wurden in den ersten elf Monaten des Jahres auch 31’704 Unternehmen gegründet. Das sind moderate 5,1 Prozent weniger als im gleichen Zeitraum 2008, was Dun & Bradstreet wie die Konkurswelle auf die Krise zurückführt: In unsicheren Zeiten zögen immer noch viele Leute die Selbstständigkeit einem Angestellten-Dasein vor, wie es in einer Mitteilung vom Mittwoch heisst.
Übel erwischt hat es... mehr
Wohnen hoch über den Dächern: Der Traum vieler Stadtmenschen rückt das Penthouse in den Fokus der modernen Architektur – mit exklusiven Resultaten.
Freie Sicht auf begrünte Terrassen, Hinterhöfe, den Himmel. Weit unten, in den Strassen und Parks, pulsiert das Leben. Urban wohnen, über den Dächern und dem Lärm, das ist es, was viele wollen. Die Liste der Penthousebesitzer in New York belegt den Trend. Sie liest sich wie das Who is who der Showprominenz: Robert De Niro, Johnny Depp, Jay-Z, Björk und Beyoncé. Die luftige Abgeschiedenheit, verbunden mit viel Tageslicht und einem Maximum an Privat sphäre, macht die Immobilien zu... mehr
Die Suche nach einer Wohnung wird einfacher, und vielerorts sinken sogar die Preise. Die schwierige Phase steht der Immobilienwirtschaft indes noch bevor.
Mit Dutzenden Interessenten Schlange stehen bei der Wohnungsbesichtigung und happige Preisaufschläge bei Neuvermietungen in Kauf nehmen: Das prägte den Zürcher Wohnungsmarkt der letzten Jahre. Doch jetzt wendet sich das Blatt.
Das gestern publizierte Immobilien-Monitoring der Beratungsfirma Wüest & Partner prognostiziert erstmals seit zehn Jahren wieder eine Verbreiterung des Angebots und gesamtschweizerisch gar sinkende Preise. Laut der Prognose werden die Wohnungsmieten bis Mitte 2010 durchschnittlich 0,4 Prozent, Preise für Eigentumswohnungen um 0,1 Prozent sinken. Besonders hart trifft es das... mehr
Wer als Stockwerkeigentümer im Haus etwas verändern will, muss die Miteigentümer von seiner Idee überzeugen. Dabei hilft es, die rechtlichen Grundlagen zu kennen.
Werner Stöckli ist ein erfundener, aber beispielhafter und umweltbewusster Stockwerkeigentümer. Bei der bald fälligen Erneuerung des Heizungssystems im Haus Rosengasse 14 möchte er sich für eine umweltfreundliche Wärmepumpenheizung einsetzen. Dass er dafür auf die Unterstützung der Eigentümergemeinschaft angewiesen ist, weiss er natürlich. Nur: Wie viel Unterstützung braucht er? Wie bekommt er sie? Wer ist wofür zuständig?
mehr
Auch mit 50 plus ist der Kauf von Wohneigentum sinnvoll – wenn man sorgfältig kalkuliert und sich beraten lässt. Denn sonst besteht die Gefahr, dass man sein Vorsorgekapital verspielt, statt es sicher anzulegen.
Ein eigenes Haus, eine Eigentumswohnung – für viele bleibt dies ein Traum. Die Wohneigentumsquote liegt in der Schweiz bei 38 Prozent. Das heisst, mehr als 60 Prozent der Einwohner können oder wollen sich kein Eigenheim leisten. Gerade in jungen Jahren, am Anfang der beruflichen Karriere oder bei der Familiengründung, fehlt meist Geld dafür. Die Möglichkeit, das erforderliche Eigenkapital anzusparen, bietet sich oft erst im mittleren Alter. Auch... mehr
Dank Baurationalisierung sind Eigenheime in den letzten Jahren nicht teurer geworden. Mehr als die Hälfte aller Zürcher Haushalte könnte sich Wohneigentum leisten.
Eines der am meisten verkauften Schweizer Einfamilienhäuser der letzten Jahre ist der Haustyp Altea der St. Galler Firma Swisshaus. Ein Blick in die Verkaufskataloge zeigt Erstaunliches: Vor acht Jahren war das frei stehende Haus für rund 340’000 Franken im Angebot (ohne Bauland), heute kostet es rund 370’000 Franken. Der Ausbaustandard liegt aber wesentlich höher: moderne Wärmepumpe statt Ölheizung, mehr Qualität und höherer Standard bei Böden, in Bad und Küche. Die geringfügige Teuerung in acht Jahren ist also ausschliesslich... mehr
Wer als Stockwerkeigentümer im Haus etwas verändern will, muss die Miteigentümer von seiner Idee überzeugen. Dabei hilft es, die rechtlichen Grundlagen zu kennen.
Werner Stöckli ist ein erfundener, aber beispielhafter und umweltbewusster Stockwerkeigentümer. Bei der bald fälligen Erneuerung des Heizungssystems im Haus Rosengasse 14 möchte er sich für eine umweltfreundliche Wärmepumpenheizung einsetzen. Dass er dafür auf die Unterstützung der Eigentümergemeinschaft angewiesen ist, weiss er natürlich. Nur: Wie viel Unterstützung braucht er? Wie bekommt er sie? Wer ist wofür zuständig?
1. Die Idee
Am Anfang steht ein Gedanke. Er ist Werner Stöckli bei der Zeitungslektüre gekommen: Ein Artikel zur Klimaerwärmung...
mehr
Die Hypothekarzinsen befinden sich auf einem Tiefstand. Gerade deshalb tun Hausbesitzer gut daran, sich jetzt gegen steigende Zinsen zu wappnen.
Das ist Musik in den Ohren aller, die Hypothekarschulden haben: Der von der Nationalbank festgelegte Referenzzinssatz tendiert gegen null. Und die vorerst schlechten Wirtschaftsaussichten legen den Schluss nahe, dass die Hypothekarzinsen noch eine Zeitlang tief bleiben. Dennoch: Frei von Sorgen sind Hypothekarschuldner nicht. Die Zinsen werden wieder anziehen, die Frage ist bloss wann. Angesichts der expansiven Geldpolitik der Notenbanken treibt viele auch die Angst um: Die ausufernde Geldmenge könnte inflationäre Tendenzen und damit steigende Zinsen zur Folge haben. Zeit also,... mehr
Frage: Ich möchte gern Bauland kaufen, um mir meinen Traum vom Eigenheim zu erfüllen. Nun habe ich in einer Annonce gesehen, dass Land im Baurecht zum Verkauf steht. Der Preis ist erstaunlich tief. Was genau heisst denn Baurecht?
Das Baurecht ermöglicht Ihnen, ein Haus zu bauen, ohne dafür den nötigen Boden zu besitzen. Das heisst konkret: Das Grundstück, das im Baurecht zum Verkauf angeboten wird, bleibt im Eigentum des Verkäufers. Dieser räumt Ihnen aber mit einem Servitut (Nutzungsrecht) das Recht ein, auf seinem Land ein Haus zu bauen und es zu besitzen. In der Regel ist ein Baurecht selbständig (also... mehr
Wenn Hausbesitzer auf erneuerbare Energien setzen, stehen ihnen Förderbeiträge zu. Die Frage ist nur: wie viel und woher? Dank dem Beobachter führen nun vier Ziffern direkt zur Antwort.
Die Situation von umweltbewussten Hausbesitzern lässt sich derzeit mit derjenigen eines Tresorbesitzers vergleichen, der vor seinem prall gefüllten Safe steht, aber die Zahlenkombination vergessen hat. Auch die Hausbesitzer wissen nämlich häufig nicht, wie sie an das Geld kommen, das eigentlich für sie bereitliegt. Denn Mittel zur Förderung von Sonnenkollektoren, Erdwärmesonden und energetischen Sanierungen sind reichlich vorhanden – das Problem ist bloss, sie zu finden.
Zum Beispiel in 8355 Aadorf. Dort kann das... mehr
Wie entwickeln sich die Hypotheken am Wohnmarkt? Vier Statistiken geben Aufschluss.
In den letzten Wochen sind die Preise für Festhypotheken je nach Laufzeit um bis zu 0,3 Prozentpunkte gestiegen. Im langfristigen Vergleich sind sie zwar immer noch attraktiv, allerdings auch bis zu 2,0 Prozentpunkte teurer als sehr kurze Festhypotheken, sogenannte Geldmarkthypotheken. Gemäss den Konjunktur- und Inflationsprognosen der Nationalbank dürften die kurzen Zinssätze noch mindestens bis 2011 auf einem sehr tiefen Niveau verharren, bevor es zu einem leichten Anstieg kommt. Kommt es jedoch wider Erwarten zu einem schnellen und heftigen Anstieg, ist die Freude an günstigen Geldmarkthypotheken von kurzer Dauer. Deshalb... mehr
Sie sind Mangelware und werden es bleiben: günstige Wohnungen in den Innenstädten. Trotzdem sei die Wohnungsversorgung in Zürich viel besser als früher, sagt Martin Neff, CS-Chefökonom.
Herr Neff, im Raum Zürich sind nach wie vor viele Wohnbauprojekte in der Pipeline. Trägt dies in der Rezession zur besseren Versorgung mit Wohnraum bei?
In Zürich tut sich in der Tat sehr viel mehr als früher; die intensive Wohnbautätigkeit ist ein Novum. In den Neunzigerjahren war die Stadt wohnbautechnisch tot, aufgrund der damals rigiden Baupolitik und der Immobilienkrise. Ab Mitte der Neunzigerjahre setzte der Wohneigentumsboom ein, der in den Jahren 2002 und...
mehr
Reihen- und Terrassenhäuser sind begehrt – und bilden eine gutschweizerische Alternative zum Einfamilienhaus. Wo Landreserven knapp sind, ist «verdichtetes Bauen» die Lösung.
Bauland ist in der Schweiz ein knappes Gut. Nur gerade 7 Prozent der Gesamtfläche der Schweiz sind Siedlungsfläche, das heisst mit Gebäuden, Industrieanlagen und Verkehrswegen überbaut. Und nur 31,5 Prozent, nämlich rund 13’000 Quadratmeter der Gesamtfläche der Schweiz, sind theoretisch überhaupt besiedelbar. Das zeigt die letzte aktuelle Erhebung des Bundesamtes für Statistik. Der Grossteil der Landesfläche von 41’285 Quadratkilometern sind also Berge, Felswände, Hügel und Seen.
Die Folge dieser schwierigen Topografie: Das rare Bauland muss intelligent und raumsparend... mehr
Minergie-P-Häuser sind konsequent darauf ausgerichtet, Energie effizient zu nutzen, den Verbrauch generell zu senken und langfristig auch Kosten einzusparen.
In Zukunft wird Erdöl Mangelware sein. Wer heute so baut, das Energie effizient eingesetzt wird, wird künftig profitieren.
Auch Laien können sich mittlerweile unter Minergie etwas vorstellen. Doch was bedeutet Minergie-P? Der Begriff, der seit 2002 in der Schweiz für Gebäude existiert, lehnt sich an den aus Deutschland bekannten Passivhaus-Standard an. Die Richtlinien legen einen maximalen Verbrauch von 30 Kilowattstunden pro Quadratmeter beheizter Wohnfläche und Jahr fest. Im Gegensatz zum Minergie-Standard, der sich meist auch noch in der Planungsphase realisieren lässt,... mehr
Frage: Wir haben unser Haus im Internet inseriert. Ein Interessent aus Italien meldete sich telefonisch: Er würde das Haus sofort kaufen. Eine Besichtigung sei nicht nötig. Er will uns nun in Mailand treffen. Uns kommt das Ganze verdächtig vor. Was steckt dahinter?
Es handelt sich um eine übliche Masche von Betrügern. Der angebliche Interessent täuscht vor, dass er das Haus kaufen will. In Tat und Wahrheit geht es ihm aber darum, Sie in ein Devisentauschgeschäft zu verwickeln, bei dem er gewinnt und Sie verlieren.
Diese Täter treten nie unter ihrem echten Namen auf und verwenden oft akademische Titel (etwa «Dr.... mehr
Der Standard MINERGIE-P® bezeichnet und qualifiziert Güter, die einen noch tieferen Energieverbrauch als MINERGIE® anstreben. MINERGIE-P® bedingt ein eigenständiges, am niedrigen Energieverbrauch orientiertes Gebäudekonzept. Als ungenügend erweist sich insbesondere, das Projekt eines MINERGIE®-Hauses lediglich mit einer zusätzlichen Wärmedämmschicht einzupacken. Ein Haus, das den sehr strengen Anforderungen von MINERGIE-P® genügen soll, ist als Gesamtsystem und in allen seinen Teilen konsequent auf dieses Ziel hin geplant, gebaut und im Betrieb optimiert.
Der Standard MINERGIE-P® stellt hohe Anforderungen an das Komfortangebot, die Wirtschaftlichkeit und die Ästhetik. Zum erforderlichen Komfort gehört namentlich auch eine gute und einfache Bedienbarkeit des Gebäudes,... mehr
Musiker Gölä hat mit Aktien Pech gehabt und investiert jetzt nur noch in alte Liegenschaften. «Las la si», möchte man ihm da mit einem seiner Songs zurufen oder aber er sollte sich entsprechend absichern.
Was man anfassen kann, ist real: Mundartmusiker Gölä steht auf Handfestes.
Bleib bei deinem Leisten, Gölä! Weil alle auf Sie einschwatzten, haben Sie Aktien gekauft, wie Sie der «Sonntags-Zeitung» kürzlich verrieten. Dann machte es «Päng», und Sie verloren 100’000 Franken. Nun trauen Sie «diesem Zeugs» verständlicherweise nicht mehr.
Zum Glück haben Sie jetzt eine bessere Investitionsstrategie gefunden. Sie wollen künftig nur noch «uf...
mehr
2009 werden die neuen Energievorschriften für Bauten umgesetzt. Damit wird bei Neu- und Umbauten eine massive Senkung des Energieverbrauchs erreicht.
Vor 25 Jahren benötigte ein neu gebautes Wohn- oder Bürohaus in der Schweiz umgerechnet noch rund 20 Liter Öl für Heizung und Warmwasser pro Quadratmeter Wohnfläche. Seither wurden die Vorschriften laufend verschärft, und der Grenzwert für Neubauten liegt derzeit bei rund neun Litern pro Quadratmeter und Jahr.
Ein Wert, der sich mit vertretbarem Aufwand auf unter die Hälfte reduzieren liesse. Das zeigen die rund 10’000 in den letzten zehn Jahren nach dem Minergie-Standard erstellten Bauten, die es auf knapp... mehr
Biologische Materialien, niedrige Energiekosten, angenehmes Raumklima: Die nachhaltige Bauweise findet immer mehr Anhänger. BILANZ Homes erklärt, worauf es bei den verschiedenen Minergiestandards ankommt.
Nachhaltiges Bauen gewinnt immer mehr an Relevanz.
«Ich zahle 220 Franken für Heizung, Warmwasser und Lüftung», sagt Ruedi Nuttli. Das ist nicht etwa die monatliche Abrechnung, sondern die jährliche. Und es handelt sich auch nicht um eine Einzimmerwohnung, sondern um ein Haus mit 280 Quadratmetern Wohnfläche. Ruedi und Ines Nuttli haben vor drei Jahren ein Niedrigenergiehaus gekauft und sind damit in den Genuss eines völlig neuen Wohngefühls gekommen.
Siedlung Rychenberg in Winterthur: Moderne Architektur und Ökobauweise... mehr
Ein Eigenheim sollte auch später noch bewohnbar sein.
Wenn die Karriere anzieht ab 45 Jahren und sich entsprechend neue finanzielle Möglichkeiten auftun, rückt der Traum vom Eigenheim häufig in Griffweite. Jene Paare und Familien, die sich diesen Wunsch mit aller Konsequenz erfüllen möchten, werden zu Bauherren und planen ihr neues Haus genau nach ihren Vorstellungen – schliesslich soll es ein Werk fürs Leben sein. Vergessen geht dabei oft die Frage, ob sich die eigenen vier Wände auch für die kommenden Jahrzehnte eignen.
Ein Blick auf die demografische Entwicklung in der Schweiz zeigt, dass Voraussicht beim Bauen angebracht ist. Nach... mehr
Mit unserem Artikel RSS Feed bleiben Sie immer auf dem neusten Stand.
Der Minergiestandard erfüllt die dringend ökologischen Ansprüche an energieeffizientes Bauen.
Der Hauseigentümerverband bietet eine vielseitige Auswahl an interessanten Informationen für Käufer und Verkäufer.
Comparis bietet einen unabhängigen Vergleich der aktuellen Hypothekarzinsen in der Schweiz.
Die Dachorganisation der Schweizer Bauwirtschaft bietet viele Information rund ums bauen.